Zufallsbild
No images| Unsere Philosophie |
| Unsere Philosophie |
|
There are no translations available. Folgende Punkte sind uns wichtig: Natürliche Gewässer und sauberes Wasser Sauberes Wasser und natürliche, frei fliessende Gewässer sind die Grundlage für intakte Fischbestände. Wie setzten uns ein, dass der Lebensraum der Fische nicht noch weiter zerstört wird und versuchen unser Wissen bei Renaturierungen einzubringen. Dabei soll sich der Fokus aber nicht auf die Fische alleine richten. Vom Einsatz für natürliche Gewässer profitiert die gesamte Fauna und Flora.
Intakte Fischbestände: Neben intakter Gewässer und guter Wasserqualität liegt es auch an uns, die Fischbestände nachhaltig zu bewirtschaften und zu nutzen. Zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung gehört, die natürliche Fortpflanzung wann immer möglich zu fördern und zu verbessern. In beeinträchtigen Gewässern, wo die natürliche Fortpflanzung nicht mehr ausreichend sichergestellt ist oder zur Förderung bedrohter Fischarten kann aber auch Fischbesatz nötig sein. Das Augenmerk sollte sich dabei nicht nur auf wirtschaftlich bedeutende Fischarten richten, sondern auch den Schutz von Kleinfischarten. Eine angemessene Fischentnahme muss den Zustand der Fischbestände und die Produktivität des Gewässers berücksichtigen. Unter diesen Voraussetzungen kann auch der eine oder andere Fisch mit gutem Gewissen aus dem Gewässer geerntet werden. Sobald jedoch nur noch die Menge gefangener Fische in den Fokus rückt, sollte sich jeder Fischer gedanken machen, ob er sich die richtige Freizeitbeschäftigung ausgesucht hat. Das Fischen ist im 21. Jahrhundert vorwiegend eine Freizeitbeschäftung zur aktiven Erholung in der Natur und dient nicht mehr ausschliesslich der Nahrungsbeschaffung.
Suchen, Finden und Experimentieren Fischen schärft die Sinne. Nur wer sich in den Fisch hinein versetzen kann, seine Bedürfnisse und Ansprüche abschätzen kann, wird auch an einem fremden Gewässer eine Chance haben die Fische zu finden und muss nicht nur den bekannten Hotspots hinterher jagen. Vorsichtiges entlang Pirschen am Gewässer auf der Suche nach dem Fisch, das Anpassen der Montage und der Wurftechnik an die entsprechende Situtation und schlussendlich der erlösende Anbiss eines Fisches... Dies treibt uns an!
Catch – Fische fangen Der Fang eines schönen Fisches ist die Bestätigung alles richtig gemacht zu haben. Ein Fang bringt aber auch die Verantwortung mit sich, den Fisch korrekt zu behandeln. Soll der Fisch für die Küche entnommen werden, muss er schnell und zuverlässig getötet werden. Andernfalls muss der Fisch sofort (eventuell nach einem kurzen Foto) wieder zurückgesetzt werden. Release – Fische zurück setztenIn unseren Industrienation muss nicht mehr gefischt werden um den Nahrungsbedarf zu decken. Fischen ist jedoch eine uralte Freizeitbeschäftigung. Es gehört für uns zu einer Selbstverständlichkeit, Fische auch wieder zurück zu setzen. Nur ein nachhaltig bewirtschaftetes Gewässer kann auch in Zukunft Fische produzieren. Soll ein Fisch zurückgesetzt werden, muss er besonders sorgfältig behandelt werden und nur mit nassen Händen angefasst werden. Dabei ist zu beachten, dass die Überlebenschance eines Fisches nicht nur von der Art des verwendeten Geräts abhängt (optimal sind künstliche Köder am Einzelhaken ohne Widerhaken), sondern auch entscheidend von der länge des Drill. Ein Fisch welcher zurück gesetzt werden soll, sollte möglichst rasch und hart gedrillt werden um völlige Erschöpfung des Fisches zu verhindern (Muskelübersäuerung). Am besten löst man den Fisch noch im Wasser vom Haken. Beim Zurücksetzen sollte der Fisch gegen die Strömung gehalten werden, damit Sauerstoff durch seine Kiemen fliesst, bis er selbständig wegschwimmt.
Genuss Wenn es der Fischbestand zulässt, gehört zum Fischen auch der Genuss von frischem, selbst gefangen Fisch. Bei kaum einem anderen Lebensmittel kann man solch eine hohe Qualität gewährleisten. Und erst so, erkennt man die Bedeutung hoher Qualität.
Öffentlichkeitsarbeit In einer Bevölkerung, welche zunehmend in Städten wohnt und bei welcher der direkte Kontakt zur Natur mehr und mehr in den Hintergrund rückt, nimmt die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit ständig zu. In Zeit wo über laut über Initiativen nachgedacht wird, welche das Verbot der Jagd und Fischerei fordern, liegt es auch an den Fischern, ihre Anliegen und Ansichten einer breiten Bevölkerungsschicht zu präsentieren. Denn nur was man kennt, kann man schützen oder sich dafür einsetzen.
Mystik Was gibt es schöneres als im Morgengrauen am spiegelglatten See zu stehen, Nebelschwaden ziehen über das Wasser und auf dem Feld beobachtet man Feldhase und Reh. Wenn dann die ersten wärmenden Sonnenstrahlen den kalten Rücken wärmen, dann stimmt die Welt. Genau solche Momente gehören genauso zum Fischen wie das Fische fangen selbst.
|



